Am 27. Januar 2011 wird der Bundesbehindertenbeauftragten Hubert Hüppe, um 15:00 Uhr, an der Gedenkstätte, Tiergartenstrasse 4, 10785 Berlin-Mitte aus Anlass des „Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ und damit Menschen mit Behinderungen als Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen werden, einen Kranz niederlegen. Ebenfalls einen Kranz niederlegen werden der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Robert Antretter, MdB a.D., und der 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe Berlin, Günter Jahn.

Der Beauftragte hat die Öffentlichkeit eingeladen, dabei zu sein. Da nicht alle Interessierten an einem Donnerstagnachmittag nach Berlin reisen und an der Kranzniederlegung teilnehmen können,  wird auf www.gedenkort-T4.eu zeitgleich eine virtuelle Gedenkfeier an die ca. 300.000 „Euthanasie“-Mordopfer der Nationalsozialisten in Europa angeboten: dazu wird die Rede von Herrn Hüppe zeitgleich mit seiner Rede bei der „realen“ Kranzniederlegung um 15.00 Uhr auf diesem Blog veröffent­licht. Projektsteuerer Stefan Schenck twittert zudem live aus der Tiergartenstr. 4 – in leichter Sprache. (#t4eu)

Damit erhalten erstmals alle deutschsprachigen Internetnutzer weltweit die Möglichkeit, einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde beizuwohnen, ohne dafür nach Berlin reisen zu müssen.

Projektsteuerer Stefan Schenck twittert bereits auch am Vormittag des 27.01.2011 von der  Ausstellungseröffnung „Garten der Erinnerung“ im Deutschen Bundestag auf dieser Seite (#t4eu).