Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität der Künste Berlin (UDK) wollen gemeinsam ein Konzept für einen dauerhaften Ort des Erinnerns und Gedenkens an die Medizin-Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus weiterentwickeln und realisieren.
Nach zweijährigen Vorarbeiten unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, und der Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, jetzt eine entsprechende weitreichende Kooperationsvereinbarung. Die Taten nahmen auch von Einrichtungen der Charité ihren Ausgang und wurden durch medizinische Akteure der Charité umgesetzt. Aus diesem Grund soll der Gedenkort auf dem Freigelände des historischen Charite-Campus in Berlin-Mitte entstehen.
Das Vorhaben versteht sich als ein künstlerisches und wissenschaftliches Projekt. Ein Fachbeirat unterstützt den Realisierungsprozess. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste und des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité zusammen.







2 Kommentare
Hallo Herr Parzer,
gestatten Sie mir bitte folgenden Hinweis:
Der Link zur Gedenkrede von Herrn Prof. Dr. Dr. Frank Schneider vom 26.11.2010 funktioniert nicht mehr.
Der von ihm herausgegebene Dokumentationsband zur DGPPN-Veranstaltung, 2011 im Springer-Verlag (ISBN 978-3-642-20468-5)erschienen, enthält eine DVD, auf der neben seiner u.a. auch Sigrid Falkensteins Rede über ihre Tante Anne zu erleben ist.
Vielleicht ist es Ihnen möglich, die Videos zu verlinken?
Mit besten Grüßen,
Petra Löber
Vielen Dank für den Hinweis! Wird so bald wie möglich geändert.
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