Prof. Rennert (links im Bild) und Prof. Einhäupl bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Prof. Rennert (links im Bild) und Prof. Einhäupl bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universität der Künste Berlin (UDK) wollen gemeinsam ein Konzept für einen dauerhaften Ort des Erinnerns und Gedenkens an die Medizin-Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus weiterentwickeln und realisieren.

Nach zweijährigen Vorarbeiten unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, und der Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, jetzt eine entsprechende weitreichende Kooperationsvereinbarung. Die Taten nahmen auch von Einrichtungen der Charité ihren Ausgang und wurden durch medizinische Akteure der Charité umgesetzt. Aus diesem Grund soll der Gedenkort auf dem Freigelände des historischen Charite-Campus in Berlin-Mitte entstehen.

Das Vorhaben versteht sich als ein künstlerisches und wissenschaftliches Projekt. Ein Fachbeirat unterstützt den Realisierungsprozess. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste und des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité zusammen.