Der „Arbeitskreis zur Erforschung der Geschichte der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation“ hat, zugegebenermaßen, einen sperrigen Namen. Das sollte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass er seit 1983 kontinuierlich die Geschichte der nationalsozialistischen Verbechen an Kranken, Behinderten und anderen als „lebensunwert“ Definierten erforscht. Er ist eine lose Vereinigung von Historikern, Ethikern, Praktikern aus der Gedenkstättenarbeit und Angehörigen von Opfern und hat zahllose Forschungen, Projekte und Debatten initiiert, sowie kritisch zur Entwicklung der Medizin und ihren Möglichkeiten Stellung genommen. Ebenso ist ihm die Etablierung und Förderung des Gedenkens an die Opfer der NS-Gesundheitspolitik ein großes Anliegen.

Jedes Jahr veranstaltet er zwei Tagungen, das nächste Mal vom 20.-22.4.2012 in Mönchengladbach. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der Psychiatrie im Rheinland im NS und die „Kinderfachabteilung“ Waldniel-Hostert.

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