Seit Jahren schon gibt es Bemühungen, die Geschichte des Krankenhauskomplexes Berlin-Buch im Nationalsozialismus zu erforschen und Gedenkzeichen dort zu installieren.  Nahe des Hauses 206 wurde eine kleine Gedenktafel enthüllt und die Dauerausstellung „“ In den Tod geschickt “ zum Gedenken an die „Euthanasie“-Opfer“ dort installiert. Dieses bürgerschaftliche Gedenken wird nun bald ergänzt um einen vom Berliner Senat ausgelobten Wettbewerb, der einen Ort der Information und des Gedenkens schaffen soll.

Vor kurzem erschien die Broschüre „“Ein Ort schweigt“. Zur Geschichte der Krankenanstalten Berlin- Buch zwischen 1933 und 1968″ von Rosemarie Pumb. Die Autorin war auch Teil eines Filmprojektes der Berliner Hufeland-Gesamtschule, die sich so mit dem Themenkomplex „NS-Euthanasie“ auseinandersetzten.

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