Andrey Zamoisky aus Minsk  wird morgen Abend in Berlin in der Schwartzschen Villa in Berlin-Steglitz einen Vortrag zur Geschichte des Krankenmords in der besetzten Weissrussischen SSR halten. Er ist Historiker und Mitarbeiter der deutsch-weißrussischen Forschungsgruppe im Rahmen des Projektes „Krankenmorde in Belarus 1941-1944“, das am Historischen Institut der Universität des Saarlandes durchgeführt wurde. Diese Forschungsgruppe veranstaltet bereits letzten Januar eine dreitägige Konferenz als Bilanz der Forschungen zu dem Thema. Auf den noch ausstehenden Sammelband darf man gespannt sein.

 

Andreij Zamoyski wird laut Ankündigung zu folgenden Themen sprechen:

 

– Eugenik in Belarus in der Vorkriegszeit –

– Krankenmorde 1941-1944 ( „Aktionen“ in Minsk und Mogilev) –

– Ärzte als Kollaborateure –

– Sowjetische Beziehung zu diesem Problem in der Nachkriegszeit

 

Der Vortrag wird auf Russisch gehalten und ins Deutsche übersetzt werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Beginn ist um 19.00.