Die Stiftung EVZ veranstaltet am 29.5. in Berlin einen Vortrag von Uta George zu Gedenkstättenarbeit in Leichter Sprache. Hier die Ankündigung und das Programm, eine Anmeldung ist noch bis zum 22.5. möglich.

 

NS-Gedenkstätten haben bisher für Menschen mit Lernschwierigkeiten kaum Besuchsangebote entwickelt. Es wurde davon ausgegangen, dass diese Zielgruppe mit diesen Bildungsangeboten überfordert ist.

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat einen Paradigmenwechsel und ein Umdenken in der historisch-politischen Bildungsarbeit eingeleitet. Verschiedene Gedenkstätten haben Angebote und Kataloge in leichter Sprache erstellt. Leichte Sprache gilt als wichtiger Schritt zur Barrierefreiheit für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

 

Die Referentin Dr. Uta George hat Angebote für Besuche von Menschen mit Lernschwierigkeiten in Gedenkstätten entwickelt. Sie berichtet über ihre Erfahrungen.

 

Programm

Begrüßung:
Dr. Martin Salm, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ

 

Einführung zur UN-Behindertenrechtskonvention:
Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

 

Vortrag und Filmausschnitt „War der Hitler ein Drecksack“:
Dr. Uta George, Soziologin und freischaffende Bildungsreferentin

 

Präsentation Online-Handbuch Inklusion:
Judith Feige, Deutsches Institut für Menschenrechte

 

Moderation:
Uta Gerlant, Vorstandsreferentin Stiftung EVZ

 

Stehempfang