Hier ein Überblick über die Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, die sich explizit auf die Opfer der NS-„Euthanasie“ beziehen. Zuerst stehen die Gedenkstätten, dann die „offiziellen“ Termine, dann die von Bürgerinitiativen, Kirchen und Verbänden. Sollte ich etwas vergessen haben, bitte ich um Ergänzung in den Kommentaren

 

Gedenkstätte Bernburg: Wann: 17.00. Was: Kranzniederlegung mit Anbringung von Fotos von Opfern der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg

 

Gedenkstätte Brandenburg/Havel. Wann: 15.00. Was:  Dokumentarische Collage erarbeitet in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde durch Schülerinnen und Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasium unter Leitung der Gedenkstättenlehrerin Petra Oelsner. Verlesung der Namen der am 28.10.1940 getöteten Kinder stellvertretend für die über 9.000 in der Gasmordanstalt Brandenburg getöteten Menschen.

 

Gedenkkreis Wehnen: Wann: Ganztägig. Was: Führungen. Anmeldung über Link.

 

 Gedenkveranstaltung der Bundesbehindertenbeauftragten in der Berliner Philharmonie. Wann: 11.30. Was: Rede von Stephan Probst; Dokumentarische Collage einer Projektgruppe des Brecht-Gymnasiums Brandenburg.

 

Bundestag, Paul-Löbe-Haus. Wann: 15.30. Was: Eröffnung der Ausstellung: Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus. Einlass nur mit Einladung. Im Paul-Löbe-Haus zu sehen bis März 2014.

 

Großer Festsaal des Hamburger Rathauses. Wann: 18.00. Was:  REICHSAUSSCHUSS-KINDER Kinder-„Euthanasie“ in Hamburg Dokumentarstück von Michael Batz. (für geladene Gäste, 28.1.2014 für Schüler kostenlos um 10.00).

 

Gymnasium Ulricianum, Aurich. Wann: 26.1.2013, 16.00. Was: Vorstellung des Schicksal der in der Heil- und Pflegeanstalt ermordeten Auricherin Anna Poppen. Vortrag von Kaus Dörner: Euthanasie im Nationalsozialismus.

 

Rathaus Worms. Wann: 17.00 Was: Ausstellungseröffnung  „Euthanasie in Hadamar“ Dauer der Ausstellung: 27.01.2014 – 27.02.2014.

 

Gemeinde Roßdorf, Friedhof. Wann: 16.00. Was: Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer der Euthanasie in der Gemeinde Roßdorf; Enthüllung einer Gedenktafel.

 

Schlosssaal Liebenau. Wann: 16.30. Was: Vortrag „Dem Vergessen entrissen. Schwierigkeiten und Hürden bei der Dokumentation der Schicksale der ermordeten Liebenauer Bewohner. “ Diakon Josef Friedel, Kulturkreis Meckenbeuren (Abteilung Heimatgeschichte).

 

 VHS Schwäbisch Gmünd. Wann: 19.30-21.00. Was: Vorträge von Thomas Stöckle: “ Grafeneck 1940 – Die Euthanasie‘-Verbrechen in Südwestdeutschland. Geschichte und Erinnerung. Vom Verlieren und Wiederfinden einer Geschichte und ihrer Opfer“ und Jörg Sadowski: „Inklusion und alles gut?“

 

Markgröningen, Mahnmal. Wann: 19.00. Was: Gedenkfeier für die Opfer der Euthanasie. Schweigeminute am Mahnmal 19.15 Uhr  Gedenkfeier für die Euthanasieopfer der ehemaligen Landesfürsorgeanstalt Markgröningen im Mehrzwecksaal des Behindertenheims.

 

Neustrelitz, versch. Orte. Wann: 10.00 – 15.30. Was: Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Euthanasie“ und Zwangssterilisierungen in Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit.

 

VVN-BdA Recklinghausen. Wann: 19.30. Was: Gedenken an die in Weilmünster ermordete Elisabeth Cohaupt.

 

Schleswig: Wann: 18.30 und 19.30. Was: Im St. Petri-Dom: Andacht 19.30 Uhr im Saal der Kirchenkreisverwaltung: Vortrag von Prof. Dr. Klaus Dörner “Von der Euthanasie zur Inklusion”

 

Theaterwerkstatt Göttingen. Wann: 19.30. Was: FRIDAS WEG Ein Theaterstück von Thea Brende für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Das Stück verknüpft das Thema Behinderung und Kunst mit Fragen nach der verleugneten Verantwortung der Täter für die Kinder- ‚Euthanasie‘ in der NS- Zeit.

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