Vom 4. bis 6. April 2014 trifft sich der Arbeitskreis zur Erforschung der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisationen in Berlin. Das vorläufige Tagungsprogramm bietet neben dem üblichen regionalen Schwerpunkt, d.h. hier Vorstellung von Forschungen zur Charite, mehrere Vorträge  zur Ethik und Wissenschaftsgeschichte der Medizin im Nationalsozialismus.

 

Auch  überraschende Aspekte werden behandelt: Lutz Kälber wird zur Entschädigung von Zwangssterilisierten in North Carolina sprechen und Judith Hahn zum Sanitätsdienst der SS. Ein Fokus liegt auf der Diskussion der Inititative „GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung“.

 

Die einzelnen Slots sind durchweg hochkarätig besetzt. Getagt wird im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors und im Medizinhistorischen Museum. Um eine Anmeldung bis zum 10.3.2014 wird gebeten.

 

Hier das Programm, die Anmeldung und die Einladung.

Eine Übersicht über die bisherigen Tagungen des AK und die daraus entstandenen Tagungsbände gibt es hier: http://gedenkort-t4.eu/de/gegenwart/arbeitskreis

 

Berliner Medizinhistorisches_Museum Quelle Wikipedia

Berliner Medizinhistorisches_Museum Quelle Wikipedia