In Berlin wurde ab 1939 der Mord an Kranken und Behinderten organisiert. Ein Team von drei Historikern führt ab sofort zu Orten der Planung der NS-“Euthanasie“-Verbrechen: Die Tiergartenstraße, den Potsdamer Platz, die Neue Reichskanzlei und die Wilhelmstraße werden als Tatorte und Orte der Täter erkundet.

 

Dabei greifen sie auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Literaturstudien und eigenen Recherchen zurück. So konnte die Wilhelmstraße 43 als der Ort identifiziert werden, an dem die Krankenmorde abgerechnet wurden. Er liegt genau gegenüber dem Bundesfinanzministerium, das bis heute Entschädigungszahlungen verweigert und hinauszögert.

 

Stadtplan Berlin 1936

 

 

Wenn Sie diese Zusammenhänge ebenfalls spannend finden, würden wir uns freuen, Sie an einem der folgenden Samstagstermine begrüßen zu dürfen. Die Führungen dauern etwa 90 Minuten. Wir freuen uns auf eine Anerkennung nach Ihrer eigenen Einschätzung. Treffpunkt ist beim Gedenk- und informationsort (blaue Wand) hinter der Philharmonie um 11.00.

 

18.10.2014

1.11.2014

22.11.2014 (Fahrradtour)

6.12.2014

 

Weitere Termine sind in Planung.

 

Fragen/Kommentare?: stadtfuehrungen@gedenkort-t4.eu