Der 27.1.2015 ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.  Er wurde im Januar 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog proklamiert und auf den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz gelegt. Seitdem nutzt eine Vielzahl von Gedenkinitiativen den Tag, um auf das Schicksal unterschiedlicher im „Dritten Reich“ verfolgter Personen und Gruppen hinzuweisen.

 

Wir haben eine Karte bei Google Maps angelegt, die alle Aktivitäten zur Erinnerung an die Opfer des NS-Krankenmordes und der Zwangssterilisationen am und um den 27.1. verortet. Sie ist für Jede(n) bearbeitbar. Wenn also etwas fehlt, können Sie es selbst nachtragen (Klick auf  das Kästchen-Symbol oben rechts öffnet die Karte in einem neuen Fenster, dann auf „Bearbeiten klicken und eine Markierung hinzufügen). Bitte auch eine Mail an robert.parzer@gedenkort-t4.eu mit dem Text des Eintrages, damit er hier im Blog eingepflegt werden kann.

 

Der besseren Zugänglichkeit halber sind alle bisher bekannten Veranstaltungen auch noch einmal unten in Textform aufgeführt.

 

 

Berlin

Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-”Euthanasie”-Programms am 27.1.2015

Die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele lädt am 27.1.2015 zu einer Gedenkveranstaltung um 14:00 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Um 12.30 besteht die Möglichkeit zu einer Führung durch die dortige Ausstellung, nach der Veranstaltung können die Teilnehmer zum Gedenk- und Informationsort an der Tiergartenstraße laufen oder fahren, um dort Kränze niederzulegen. http://blog.gedenkort-t4.eu/wp-content/files/2014/12/Gedenkveranstaltung-27.1.2015-Einladung-und-Anmeldung.pdf

 

Berlin

Ausstellung – Im Gedenken der Kinder –

Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit. Eine Gastausstellung
der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.
Über 75 Jahre nach dem Beginn systematischer Tötung von geistig und körperlich
behinderten Menschen erinnert die Ausstellung an das dunkle Kapitel der
„Kinder-Euthanasie“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Über 10.000
von ihnen fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung
„lebensunwerten Lebens“ zum Opfer.
Die Ausstellungs-Eröffnung ist am 27.01.2015 um 18.30 Uhr,
zu der wir herzlich einladen.
Die Ausstellung befindet sich in der ehemaligen
Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik Haus 10
Vivantes GmbH | Netzwerk für Gesundheit
Oranienburger Str. 285 | 13437 Berlin
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 13.00 Uhr
So. 13.00 – 17.00 Uhr
Info und Anmeldung: Fon +49 30 49 85 733
mail@totgeschwiegen.de | www.totgeschwiegen.org
www.im-gedenken-der-kinder.de
Einführung: PD Dr. Thomas Beddies, Berlin,
Historische Kommission der DGKJ Gruppenführungen
Gruppenführungen sind nach
Voranmeldung möglich.
Anmeldung
Info und Anmeldung: Fon +49 30 49 85 733
mail@totgeschwiegen.de | www.totgeschwiegen.org

 

Brandenburg/Havel

Gedenkstätte für die Opfer der „NS-Euthanasie“ Nicolaiplatz 30: 27.1.2015  Gedenkveranstaltung um 17.30 mit Vortrag: Dr. Werner Dietrich (Halle/Saale): Das Schicksal des deutsch-jüdischen Arztes Dr. Gustav Flörsheim (1894-1943).

 

Zwiefalten
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und der Euthanasie-Verbrechen
Ort: Münsterklinik, Hauptstraße 9, 88529 Zwiefalten

 

Reutlingen-Rappertshofen
Gedenkfeier Ort: Heim für körper- und mehrfachbehinderte Menschen,
Reutlingen-Rappertshofen, Rappertshofen 1, 72760Reutlingen

 

Zentrum für Psychiatrie Reichenau
Feursteinstraße 55
78479 Reichenau Di 27.1.2015 10.30 – 12.00 Uhr
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Raum 113, Haus 20
Die Euthanasie aus der Sicht eines Betroffenen
Dr. med. Gabriel Richter, Reichenau http://www.zfp-start.de/web/zprwww/dateien/2014/11/11/dc_2014_11_11_da5a29f19e1580408c/Grauer%20Bus%20begl_%20Veranstaltungen.pdf

 

„Erinnern, Betrauern, Wachrütteln“ – Gedenkveranstaltung des
Landesverbands Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

27.01.2015, 10 Uhr Heiligen-Geist-Kirche, 11.30 Uhr Rathaus Wismar http://www.lpb-mv.de/cms2/LfpB_prod/LfpB/de/the/27.01._-_Tag_des_Gedenkens_an_die_NS-Opfer/index.jsp

 

Wiesloch, Psychiatrisches Zentrum Nordbaden: 27.01.2015 16:00 Uhr – 18:00 Uhr , Haus 59 und Festhalle:  Ministerin Katrin Altpeter weiht die Erinnerungsstätte für die damalige „Kinderfachabteilung Wiesloch“ ein.  http://www.pzn-wiesloch.de/unser-zentrum/news-veranstaltungen/detailansicht-termine/veranstaltung/270115-gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus/

 

Evanelische. Gemeindehaus am Blarerplatz, EsslingenEinladung zum Tag des Gedenkens an die Opfer
des Nationalsozialismus Dienstag, 27. Januar 2015, 18.00 Uhr
Buchvorstellung:
Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt:
»Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und „Euthanasie“ http://ev-bildungswerk-esslingen.de/files/a-files/flyer_gedenkstunde_2015_klein.pdf

 

Museum Bisingen, Kirchgasse 15,  19.00 Am 27. Januar 2015 um 19 Uhr zeigt der Verein KZ-Gedenkstätten Bisingen e.V. den nationalsozialistischen Propagandafilm “Ich klage an”, der am 29. August 1941 uraufgeführt wurde. Wegen seiner Werbung für Euthanasie zählt dieser Propagandafilm heute in Deutschland zur Gruppe der Vorbehaltsfilme und ist daher nur eingeschränkt zugänglich. http://kzgedenkstaettenbisingen.com/2015/01/

 

Ausstellung zum Gedenken an die Opfer der Euthanasie-Verbrechen
Dienstag, 27. Januar 2015 11:00 Ständehaus Kassel Ständeplatz 6 – 10 34117 Kassel

Anlässlich der landesweiten Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Ständehaus präsentiert der LWV Hessen die Ausstellung
IN MEMORIAM Sie wurde von Michael und Katharina von Cranach im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde entwickelt. Auf mehr als 40 Tafeln wird das nationalsozialistische „Euthanasie-Programm“ beschrieben. Rund 180.000 behinderte und psychisch kranke Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 in Deutschland getötet.

 

Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25: Donnerstag, 29. Januar, 19:00 Filmvorführung: Meine Schwester Irma – Ein Opfer der ‚Kinder-Euthanasie‘
Eine Spurensuche mit Antje Kosemund, ein Film von Jürgen Kinter : , Eintritt: frei/Spende erbeten

 

Leben mit Behinderung Hamburg, Südring 36, 22303 Hamburg Samstag, 31. Januar
Auslese. Von ‘Euthanasie’ und Pränataldiagnostik

13:00 + 14:30 – ‘Zum Andenken’ – Film von Sina Moslehi mit anschließendem Gespräch

16:00 – Einführung zum Thema Pränataldiagnostik
Kerrin Stumpf, Geschäftsführerin Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V.

16:30 – Podiumsdiskussion ‘Die guten ins Töpfchen’
Mit Silke Baumgarten – Journalistin (angefragt), Silke Koppermann – Gynäkologin, Ulrike Meyer-Glitzer – Vorsitzende Interessenvertretung Leben mit Behinderung Hamburg, Michael von Cranach – Psychiater, Moderation: Klaus Becker – Inklusionsbüro Hamburg

Eintritt frei, Anmeldung unter info@lmbhh.de

Ort und Veranstalter: Leben mit Behinderung Hamburg, Südring 36, 22303 Hamburg http://www.kulturbank-hh-nord.de/wdg/#veranstaltungen

 

Gedenkstätte Bernburg, 27.1.2015 09:00 Uhr  und Theater Bernburg 27.1.2015 09:30 Veranstaltung der Landesregierung Sachsen-Anhalt anlässlich des Gedenktages der Bundesrepublik Deutschland an die Opfer des Nationalsozialismus Uhr Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt 06406 Bernburg (Saale) – OT Bernburg Olga-Benario-Straße 16/18

 

Theater mini-art – Kinder- und Jugendtheater Brückenweg 5 47551 Bedburg-Hau Ännes letzte Reise  http://www.niederrhein-freietheater.de/veranstaltungen/112136_2015_01_27_aennes_letzte_reise

 

Arzberg, Bergbräu, Humboldtstraße 4: 28.1.2015 19.00 Der Weg der oberfränkischen Euthanasie-Opfer Begleitveranstaltung zur Ausstellung „… plötzlich gestorben“ – NS-Rassenhygiene 1933-45

 

Großer Festsaal des Hamburger Rathauses Szenische Lesung: Briefe an die Stille. Krankengeschichten der Heil- und Pflegeanstalt Hamburg-Langenhorn 1941 bis 1945. Dokumentarstück von Michael Batz.  27.1.2015 18.00 (für geladene Gäste), 28.1.2015 für Schülerinnen und Schüler http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/fileadmin/images/Puplikationen/Studienzentrum/2014/Holocaust-Gedenktag_Flyer_2015.pdf

 

Pirnaer Werkstätten und Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Schlosspark 9 – 11, 01796 Pirna. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten und das Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V. möchten in einer Gedenkstunde an die Dresdner Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde erinnern. 27.1.2015, 14.00 – 15.30