Hier eine weitere Folger der unregelmäßig erscheinenden Hinweise auf neuere Beiträge in den Medien zum Themenfeld NS-”Euthanasie“. Ergänzungen wie immer gerne per Kommentar.

 

Götz Aly trug am Max Planck Institut für Molekulare Genetik in Berlin-Dahlem zu seiner 1982 begonnenen Forschung zur Hirnsammlung von Juius Hallervorden vor.  Damals wäre sie fast verhindert worden, heute interessiert sich anscheinend niemand vom Institut dafür.

 

Die 19. Stolpersteinverlegung in Würzburg  am 10.2.2015 galt ausschliesslich den Opfern der NS-„Euthanasie“, dazu erschienen die Biografien online -dankenswerterweise ohne unsinnige Kürzung des Nachnamens. Neue Stolpersteine auch in Wedel, eine neue Gedenktafel in Marl und eine Gedenkplatte in Recklinghausen-Hillerheide; der gesamte Landkreis Dachau erinnerte sich an den ersten Transport von Patienten der Heilanstalt Eglfing-Haar in die Tötungsanstalt Grafeneck. Man sieht: der 27.1. fungiert auch als Gedenktag für die Opfer des NS-Krankenmordes.

 

Uwe Kaminsky erhielt einen Forschungsauftrag zur Rolle von Pastor Johannes Buhrfeind, der Gallionsfigur der Rotenburger Werke.

 

Andreas Knitz und Horst Hoheisel bauten das mobile Denkmal der grauen Busse. Jetzt bekamen sie vom Bezirk Schwaben den Auftrag für ein neues Denkmal in Günzburg in Form eines Rosengartens.

 

Im Mai 2014 wurde das „Euthanasie“-Denkmal in Salzburg mutwillig zerstört, jetzt wurden drei Verdächtige ermittelt. Einer davon tat sich bereits unrühmlich durch die Beschmierung von Stolpersteinen hervor.

 

Deutschlandradio Kultur berichtete über die NS-„Euthanasie“ im Saarland. Schnell anhören, bevor es depubliziert wird.

 

Zuletzt die Nachricht aus der Hölle: Die NPD fordert die Sterilisation von Geflüchteten.