Der Verein Gedenkstätte Großschweidnitz e.V. ist Ausrichter der nächsten Konferenz des Arbeitskreises zur Erforschung der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisationen. Tagungsorte werden Löbau und die im Aufbau begriffene Gedenkstätte Großschweidnitz in Sachsen sein.

 

Großschweidniz war ein Ort, an dem in verschiedenen Phasen unterschiedliche NS-„Euthanasie“-Verbrechen verübt wurden. Zuerst diente die Anstalt als Sammelstation für die weitere Deportation von Patienten nach Pirna-Sonnenstein. Später wurden Morde durch Hunger und Medikamentengabe vor Ort verübt. Auch osteuropäische Zwangsarbeiter wurden in Großschweidnitz getötet.

Das Programm der Tagung kann hier abgerufen werden; bis zum 30.4. kann man sich noch anmelden.