Was? Frühjahrstagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation zum Thema: Internationaler Vergleich der Sterberaten in ausgewählten Anstalten 1940-1945 und mögliche Implikationen für aktuelle ethische Fragen.

 

Wann? Freitag, 20.5.2016 bis Sonntag, 22.5.2016

 

Wo? Het Dolhuys Haarlem und De Basis, Doorn

 

Zum ersten Mal in seiner über dreißigjährigen Geschichte tagt der Arbeitskreis im westeuropäischen Ausland. Gleich zwei spannende Aspekte lassen sich bereits jetzt hervorheben: Zum einen wäre da die immer noch ungelöste Frage, ob es auch in den besetzten Niederlanden gezielte Krankenmorde gab. Die Organisatorin der Konferenz, Cecile aan de Stegge, arbeitet hierzu momentan an einem Forschungsprojekt, so dass ein hoch interessanter Vergleich mit ebenfalls aktuell laufenden Forschungsprojekten zu den Anstalten Wehnen (Oldenburg) und Eglfing-Haar (München) möglich wird. Zum anderen bergen die „aktuellen ethischen Fragen“ ein gewaltiges Diskussions-, wenn nicht sogar Konfliktpotenzial. Wer die im Arbeitskreis Versammelten etwas kennt, weiß, dass sie überwiegend sehr, sehr skeptisch eingestellt sind, wenn es um assistierten Suizid, vulgo Sterbehilfe, geht. Das Aufeinandertreffen mit den sehr liberal eingestellten Niederländern wird da sicher „interessant“.

 

Die Anmeldung läuft über www.sympopna.nl, die Anmeldefrist gilt nicht, man kann sich immer noch anmelden!

 

Hier das Programm