Wann: 18. November 2016, 9:30 – 17:00

Wo: Gotisches Haus, Ritterstraße 86, 14770 Brandenburg an der Havel.

Anmeldung: marx@stiftung-bg.de

 

[UPDATE: Das Programm hier zum Download]

 

Die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde Brandenburg/Havel hat in letzter Zeit intensiv darüber nachgedacht, wie sie ihr Thema jedem verständlich machen kann. Das Thema ist zweifellos furchtbar: Die Ermordung von über neuntausend Menschen aus psychiatrischen Anstalten im vormaligen Gefängnis mitten in der Innenstadt im Jahr 1940. Erst seit 2012 gibt es eine fundierte Ausstellung und ein kleines Team, das Führungen und Workshops anbietet. Seit Anfang 2016 förderte das Brandenburgische Gesundheitsministerium ein Projekt, im Rahmen dessen Menschen mit Lernschwierigkeiten eingeladen wurden, die Gedenkstätte  zu erkunden und ihre Angebote inklusiv zu gestalten. Die Lebenshilfe war der Kooperationspartner vor Ort. Das vorläufige Ergebnis wird nun vorgestellt.

Gedenkstätte Brandenburg an der Havel

Gedenkstätte Brandenburg an der Havel

Damit ist die Gedenkstätte in Brandenburg/Havel einen Schritt gegangen, den auch andere Orte gegangen sind, die an die NS-„Euthanasie“ erinnern. Unter anderem in Grafeneck gibt es Angebote in Leichter Sprache; auch in Lüneburg wird an entsprechenden Konzepten gearbeitet.

Die Veranstaltung findet teilweise in leichter Sprache statt.