Um 8.45 Uhr Tod in der Heil- und Pflegeanstalt Teupitz, ihr Mann besuchte gegen Mittag noch einmal die Klinik: da wird ihm nur ihr Tod mitgeteilt (er sagte später: „Die haben sie gespritzt.“ Wie sich eine Tochter erinnert). Todesursache: „Entkräftung bei Geisteskrankheit“ – wobei sie 6 Tage vorher, am Tag ihrer Einweisung, physisch vollkommen gesund und bei Kräften war. Tatsächliche Todesursache: vermutlich eine Luminal- oder Luftspritze.

 

Herta Wieland mit ihrer Familie 1935

Herta Wieland (links) mit ihrer Familie 1935. Quelle: Privatsammlung

Es ist nicht viel, was man über Herta Martha Wieland weiß. Das Wenige hat ihre Enkelin recherchiert und unserer Sammlung von Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“-verbrechen angefügt. Hier können Sie die Biographie lesen.