Im Folgenden machen wir auf eine Einladung der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel zum Gedenken an den 1.9.1939 aufmerksam.

 

Mit einem auf den 1. September 1939, den Tag des deutschen Angriffs auf Polen, zurückdatierten Schreiben veranlasste Adolf Hitler die Ermordung von über 70.000 Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung. Diese unter dem Kürzel „T4“ bekannt gewordene Aktion fand zwischen Januar 1940 und August 1941 in sechs verschiedenen Tötungsanstalten statt.

Allein in der Stadt Brandenburg an der Havel wurden zwischen Februar und Oktober 1940 über 9.000 Menschen vergast.

 

Wir laden Sie gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin und der Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havels ein, anlässlich des Jahrestages des Beginns dieser beispiellosen Mordaktion an die Opfer zu erinnern.

Die Gedenkveranstaltung findet
am Freitag, den 1. September 2016 um 10 Uhr
auf dem Gelände der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am Nicolaiplatz 28 in Brandenburg an der Havel statt.

 

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Lebenshilfe-Werkstatt Brandenburg, die im letzten Jahr als Gedenkstätten-Guides für inklusive Führungen in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde ausgebildet wurden, berichten von ihrer Tätigkeit.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung laden die Gedenkstätten Brandenburg an der Havel anlässlich des Jahrestages zu einer Führung in „Leichter Sprache“ mit den Guides der Lebenshilfe ein.