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About: Robert Parzer

Recent Posts by Robert Parzer

Hadamar: Hier wurden Patienten ermordet. Hier wohnen Patienten!

In Hadamar haben die Nationalsozialisten in den Jahren 1941 – 1945 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen, ab 1942 auch kranke Zwangsarbeiter und sog. halbjüdische (gesunde) Kinder im Rahmen der NS-Krankenmorde getötet. Heute ist die Gedenkstätte Hadamar ein wichtiger Ort des Gedenkens an die Opfer der NS-„Euthanasie“, der allein in Hadamar fast 15.000 Menschen zum  Continue Reading »

Frühjahrstagung des AK NS-Euthanasie in Werneck

Wo: Guddensaal, Krankenhaus Schloss Werneck Wann: 19.-21.5.2017     Der Arbeitskreis zur Erforschung der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisationen trifft sich jährlich zweimal – und das seit 1983. Er dürfte damit einer der langlebigsten Zirkel sein, der in einer solchen Intensität zu einem eingegrenzten Themenfeld arbeitet. „Eingegrenzt“ trifft es dann aber auch nicht wieder ganz, denn jede  Continue Reading »

Konferenz: Die Vision vom gesunden Menschen – Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

Wann: 9. bis 10. Juni 2017 Wo: Erinnerungs-, Bildungs- und Begenungsstätte Alt Rehse Flyer, Programm, Anmeldung   Die Möglichkeiten der Gendiagnostik und der Gentherapie werden unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit, unseren Umgang damit und letztlich das Verständnis, was der Mensch ist, entscheidend verändern. Die genetische Diagnostik eröffnet die Möglichkeit der individuell maßgeschneiderten und damit  Continue Reading »

Buchprojekt zur Reichshebammenführerin

Die Neubrandenburger Pflegehistorikerin Anja K. Peters hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um ihre Doktorarbeit über die „Reichshebammenführerin“ Nanna Conti (1881-1951) als Buch herausgeben zu können. Conti war als Leiterin der „Reichshebammenschaft“ wie als Mutter des „Reichsärzte- und -gesundheitsführers“ Leonardo Conti in die mörderische Gesundheitspolitik des Deutschen Reichs involviert. Im September 1941 sandte Leonardo Conti ein Rundschreiben  Continue Reading »

Rez.: Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein (Hg.): Den Opfern ihren Namen geben

Die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein im Verbund der Stiftung Sächsische Gedenkstätten publizierte  eine Reihe von Porträts von Menschen, die 1940 und 1941 in Pirna den nationalsozialistischen Patientenmorden zum Opfer fielen. Die zehn, jeweils zehn bis 15 Seiten umfassenden, im Broschürenformat gehaltenen Bände sind reichlich bebildert und schildern unterschiedlichste Lebenswege von Geburt und Kindheit über die meist langjährigen  Continue Reading »