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Kategorie Archiv: Neuigkeiten

„Euthanasie“ im Reichsgau Wartheland: Eine Exkursion der Osteuropäischen Geschichte der Universität Gießen nach Lodz im Mai 2017

Geschrieben am 9 August 2017 um 09:48, von

Im Rahmen eines Seminars über die Patientenmorde der Nationalsozialisten im Deutschen Reich und im Reichsgau Wartheland unternahm eine kleine Studentengruppe in Begleitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg und Robert Parzer eine Exkursion nach Lodz, um sich selbst vor Ort ein Bild des Geschehens der Krankenmorde im von Deutschland besetzten Polen zu machen. Ein Nebenfokus wurde  Continue Reading »

Forschungsarbeit zum Gedenkort T4: Der umstrittene Ort. Zur kollektiven Aushandlung von Erinnerung im öffentlichen Raum am Beispiel der Neugestaltung des Gedenk- und Informationsortes Tiergartenstraße 4 in Berlin.

Geschrieben am 19 Juli 2017 um 10:30, von

Ende September werde ich an der Christian-Albrechts-Universität Kiel bei Frau Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten meine Bachelorarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde vorlegen. Hier möchte ich vorab über mein Forschungsvorhaben informieren. Meine Forschungsergebnisse werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach im November auf der Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation in der Berliner Charité vorstellen.    Continue Reading »

Neue Biografie: Herta Martha Wieland

Geschrieben am 11 Juli 2017 um 21:39, von

Um 8.45 Uhr Tod in der Heil- und Pflegeanstalt Teupitz, ihr Mann besuchte gegen Mittag noch einmal die Klinik: da wird ihm nur ihr Tod mitgeteilt (er sagte später: „Die haben sie gespritzt.“ Wie sich eine Tochter erinnert). Todesursache: „Entkräftung bei Geisteskrankheit“ – wobei sie 6 Tage vorher, am Tag ihrer Einweisung, physisch vollkommen gesund  Continue Reading »

Buchvorstellung: Ausgegrenzt! Warum? Zwangssterilisierte und Geschädigte der NS-›Euthanasie‹ in der Bundesrepublik Deutschland

Geschrieben am 19 Juni 2017 um 13:30, von

Wann: 20.6.2017, 19.00 Wo: Dokumentationszentrum Topogaphie des Terrors, Berlin   Die Geschichte der Menschen, die im Nationalsozialismus zwangssterilisiert wurden oder deren Angehörige den Patientenmorden zum Opfer fielen, wurde nach 1945 relativ konsequent verdrängt: Anträgen auf Entschädigungen wurde nicht entsprochen, weil die Opfergruppe nicht in das Bundesentschädigungsgesetz aufgenommen wurde, Zwangssterilisation oft nicht als Verbrechen gewertet und  Continue Reading »

Hadamar: Hier wurden Patienten ermordet. Hier wohnen Patienten!

Geschrieben am 24 Mai 2017 um 14:59, von

[UPDATE 31.5.2017: Der (Wieder-)Einzug von Menschen mit Behinderungen in die Räume der ehemaligen Tötungsanstalt ist abgewendet, wie aus einer Pressemitteilung des Landeswohlfahrtsverbandes hervorgeht.]   In Hadamar haben die Nationalsozialisten in den Jahren 1941 – 1945 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen, ab 1942 auch kranke Zwangsarbeiter und sog. halbjüdische (gesunde) Kinder im Rahmen der NS-Krankenmorde  Continue Reading »

Konferenz: Die Vision vom gesunden Menschen – Zum Diskurs über Prädiktion und Gentherapie

Geschrieben am 25 April 2017 um 13:33, von

Wann: 9. bis 10. Juni 2017 Wo: Erinnerungs-, Bildungs- und Begenungsstätte Alt Rehse Flyer, Programm, Anmeldung   Die Möglichkeiten der Gendiagnostik und der Gentherapie werden unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit, unseren Umgang damit und letztlich das Verständnis, was der Mensch ist, entscheidend verändern. Die genetische Diagnostik eröffnet die Möglichkeit der individuell maßgeschneiderten und damit  Continue Reading »

Projekt: Kontinuitäten und Brüche in B.O./Agnes-Karll-Verband/DBfK 1933-49

Geschrieben am 17 Februar 2017 um 14:52, von

Materialien zur Geschichte der Pflege im Nationalsozialismus gesucht Die Neubrandenburger Pflegewissenschaftlerin Dr. Anja K. Peters und der Berliner Historiker Robert Parzer haben damit begonnen, im Auftrag des DBfK-Bundesvorstands die vermuteten personellen Kontinuitäten im Berufsverband zwischen 1933 und 1949 zu erforschen. Ziel der Studie ist es, die Rolle von herausgehobenen Funktionären und Funktionärinnen des DBfK und  Continue Reading »

Übergabe der Erinnerungs-Orte bei Regens Wagner an die Öffentlichkeit

Geschrieben am 26 September 2016 um 08:52, von

In Michelfeld wird seit einigen Tagen an die Frauen, die während des Nationalsozialismus bei Regens Wagner Michelfeld gelebt haben und von dort deportiert wurden, erinnert. Zur Erinnerungsstunde begrüßte der  Direktor der Regens Wagner Stiftungen,  Pfr. Rainer Remmele, die Gäste.  Gesamtleiter Peter Miltenberger (Leitung RW Michelfeld), der Mitarbeiter Bernhard Kallmeier und der Beschäftigte mit Behinderung Andreas  Continue Reading »

Gedenktag 1.9.2016

Geschrieben am 30 August 2016 um 21:49, von

Der Erlaß Adolf Hitlers, der zur Rechtfertigung der NS-„Euthanasie“ diente, wurde im Oktober 1939 verfaßt und auf den Kriegsbeginn 1.9.1939 zurückdatiert. Heute wird an diesem Datum an den Beginn der systematischen Ermordung von Menschen mit psychischen Krankheiten und geistigen Behinderungen erinnert. Wie schon zum Gedenktag 27.1.2016 haben wir eine Landkarte des Gedenkens erstellt, die alle  Continue Reading »

Jeder Mensch ein Abbild Gottes – interreligiöser Gedenkgottesdienst für NS-‚Euthanasie‘-Opfer

Geschrieben am 25 August 2016 um 10:38, von

Jeder Mensch ein Abbild Gottes – so lautet der Leitgedanke einer interreligiösen Gedenkfeier mit Gottesdienst, zu der die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), das Erzbistum Berlin, die Stiftung Topographie des Terrors und die St. Matthäus-Kulturstiftung der EKBO am Sonntag, 28. August 2016 herzlich einladen. Begonnen wird die Feier um 17.30 Uhr mit einem stillen Gedenken  Continue Reading »

Neue Erinnerungs- und Gedenkstätte in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz eröffnet

Geschrieben am 19 Juli 2016 um 22:38, von

Neue Erinnerungs- und Gedenkstätte in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Domjüch bei Neustrelitz eröffnet Am 10.07.2016 wurde im Rahmen einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der ehemaligen Landesirrenanstalt Domjüch bei Neustrelitz eine neue Erinnerungs- und Gedenkstätte für die Domjücher Opfer der Euthanasie und Zwangssterilisation in der Zeit des Nationalsozialismus eröffnet.   Am 11.07.1941 wurden von der  Continue Reading »

Othering – Verfolgung von Minderheiten in Heidelberg 1933-1945

Geschrieben am 18 Juli 2016 um 22:33, von

Über Twitter sind wir auf ein spannendes Projekt in Heidelberg aufmerksam geworden: (Danke @DerGuenther !).  Eine studentische Initiative, die sich  mit Prozessen des „Othering“ im NS in Heidelberg beschäftigt. Dabei geraten auch die NS-Krankenmorde in der Stadt in den Blick. Im Folgenden ihre Selbstdarstellung, verfasst vom Projektleiter, Felix Pawlowski.   Wer wir sind:   Der  Continue Reading »

Gebäude und Gelände der NS-Euthanasiegedenkstätte Kalmenhof in Idstein sollen verkauft werden

Geschrieben am 5 Juli 2016 um 17:00, von

[UPDATE 13.7.2016: Es berichteten das Wiesbadener Tagblatt, das Lokalportal Idstein live und der Vitos Konzern gab bereits am 7.7. eine Pressemitteilung heraus, in der er die Verkaufsabsichten bestritt. Wie dann wohl die Immobilienanzeige zu Stande kam, erklärt er nicht.] [UPDATE 12.7.2016: Das ZDF-Magazin heute in Deutschland brachte einen Beitrag über die aktuelle Situation am Kalmenhof,  Continue Reading »

Wessen Name nicht genannt wird, der ist ungedenkbar.

Geschrieben am 1 Juli 2016 um 09:53, von

Am 29. Juni 2016 fand im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin eine Konferenz mit einem sperrigen Titel statt: Den Opfern einen Namen geben – Gedenken und Datenschutz im Zusammenhang mit der öffentlichen Nennung der Namen von NS-Opfern in Ausstellungen, Gedenkbüchern und Datenbanken. Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, betonte in ihrem  Continue Reading »

Konferenz: Den Opfern einen Namen geben

Geschrieben am 19 April 2016 um 23:00, von

Wann: 29.6.2016 11:30-18:00 Wo: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Berlin   Anmeldung bis spätestens 23. Juni unter veranstaltungen@topographie.de oder 030 25450913 Eintritt frei   Wenn man die Seiten der Gedenkstätte Hadamar aufruft, begegnet einem ein Opfer namens „Emilie R.“ Warum man nicht erfährt, dass es sich dabei um Emilie Rau handelt und ob man das ändern  Continue Reading »