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Tag Archiv: Ausstellung

Ausstellung und Kolloquium „Doppelt stigmatisiert“ Berlin-Wittenau

In der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin-Wittenau wird am 1. März die Ausstellung „Doppel Stigmatisiert“ eröffnet. Sie beleuchtet Schicksale jüdischer Psychiatriepatienten in Berlin zur NS-Zeit. Die Ausstellung ist Teil des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“. Ebenfalls am 1. März findet ein hoch interessantes Kolloqium statt, das einen Blick auf das Berliner Anstaltswesen im Dritten Reich, auf verfolgte Ärzte  Continue Reading »

Ausstellung in Siegen

Im Aktiven Museum Südwestfalen wird am Sonntag, den 28. Oktober, die Ausstellung “Opfer der NS-Euthanasie aus Siegen-Wittgenstein und der Umgang mit Menschen mit Behinderung heute” eröffnet werden. Die mit Mitteln  des Bundesprogramms “TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Ausstellung beruht auf Forschungen, die der Historiker Stefan Kummer für seine Magisterarbeit  Continue Reading »

Links I 10

  Die Historie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg zur NS-Zeit in die Gegenwart  transportieren   Stolpersteine in Bremen   In Österreich wurden behinderte Frauen bis 2009 zwangssterilisiert   Ausstellung zur NS-„Euthanasie“ in Kärnten   dazu: Akten aus der NS-Zeit von Kärnter Krankenhäusern im Landesarchiv Klagenfurt dazu: am 20.12. erscheint NS-Euthanasie in der „Ostmark“ Berichte des Arbeitskreises, Band 8  Continue Reading »

Ausstellung „T4“ im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

    Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) zeigt im Rahmen der „Langen Nacht der Bilder“ am 15. und 16. September (www.kulturring.org) die Ausstellung „T4“ in der ehemaligen Pathologie des Hauses. Am vergangenen Freitag, den 7. September, wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet, bei der unter anderem der polnische Botschafter und der Vizepräsident  Continue Reading »

Neue Ausstellung in Posen am Ort der ersten Gaskammer im Dritten Reich

Am 21. April 2012 wurde im Fort VII in Poznań ein neuer, permanenter Ausstellungsbereich zu den Patientenmorden im Jahr 1939 eröffnet. Der Direktor des Muzeum Wielkopolskie, Herr Lech Dynarski übergab die neue Ausstellung der Öffentlichkeit. Das Konzept wurde durch den Kurator der Ausstellung, Herrn Przemyslaw Jurkiewicz vorgestellt. Die ideologischen Hintergründe des Rassenwahns und der Diskussion  Continue Reading »

Im Gedenken der Kinder

So heißt eine Ausstellung, die vorgestern in der Berliner Topographie des Terrors eröffnet wurde. Der NS-Kinder“euthanasie“ fielen über 10.000 von ihnen zum Opfer, ungefähr die Hälfte davon in den Kinderfachabteilungen wie der bei Wien gelegenen Anstalt „Am Spiegelgrund„. Dort amtierte der Arzt Heinrich Groß, der über seinen Tötungsauftrag hinaus noch mehrere Hundert Gehirne von Kinder  Continue Reading »

Tipp: Ausstellung „totgeschwiegen“ auf der Langen Nacht der Museen

In der der ehemaligen Karl-Bonnhoefer-Nervenklinik in Berlin-Wittenau ist anlässlich der Langen Nacht der Museen die Ausstellung totgeschwiegen zu sehen. Sie entstand als Reaktion auf die fehlende Aufarbeitung der Täterschaft von Psychiatern im Rahmen der NS-„Euthanasie“ in den 80er Jahren und ist heute eine multimediale, sehr fundierte und auch emotional berührende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Garten der Erinnerung

Der Wille der Nationalsozialisten, in ihren Augen „lebensunwertes Leben“ auszulöschen, wurde im Deutschen Reich erstmals systematisch mit den „Euthanasie“-Verbrechen 1940/41 umgesetzt. Die Opfer dieses Mordprogramms, später „Aktion T4“ nach dem Sitz der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4 genannt, waren deutsche und österreichische Frauen, Männer und Kinder, meist mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.