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Tag Archiv: Hadamar

Ernst Klee – Wegbereiter der Forschungen zu den NS-Medizinverbrechen

Am 15. März 2017 wäre der Journalist, Publizist, Historiker und Grundlagenforscher zu den „Euthanasie“-Verbrechen 75 Jahre alt geworden.   Der im Mai 2013 in Frankfurt am Main Verstorbene war ursprünglich gelernter Installateur, holte das Abitur auf dem 2. Bildungsweg nach und studierte anschließend Sozialpädagogik und Theologie. Zunächst befasste sich Ernst Klee in den 70er Jahren  Continue Reading »

Neue Biografie: Emilie Rau

Emilie Rau ist eines der T4-‚Vorzeigeopfer‘ in der Bundesrepublik. Seit Anbeginn wird sie in der Dauerausstellung in der Gedenkstätte Hadamar porträtiert, mit ihrer Biografie wird im pädagogischen Begleitprogramm von vielen Gruppen gearbeitet, sie wird in wissenschaftlichen Studien, Publikationen der Bundeszentrale für politische Bildung, Zeitungsartikeln, Filmdokumentationen und privaten wie offiziellen Webseiten erwähnt.     So beginnt  Continue Reading »

Die Entstehung der Gedenkstätte Hadamar. Ein Beitrag von Reimund Benack

In der Gaskammer der früheren Landesheil- und Pflegeanstalt Hadamar wurden von Januar bis August 1941 (T 4 Aktion) ca. 10.000 Patientinnen und Patienten ermordet. Nach einer Pause von einem Jahr nahm die Anstalt Hadamar die Funktion einer Tötungsanstalt wieder auf. Als solche war sie eingebunden in die „zweite Mordphase“, bei der noch einmal von August  Continue Reading »

„Unwertes Leben on tour“ jetzt auf youtube

Ein schönes Weihnachtsgeschenk machte uns der Berliner Verein Kellerkinder: Sie stellten den filmischen Bericht ihrer Reise zu Gedenkstätten an Orten der NS-„Euthanasie“ online. Sozusagen „live“ berichteten sie auch hier über ihre Eindrücke (Zum Nachlesen). Nun besuchen viele Menschen Gedenkstätten – 2013 zählte die Gedenkstätte Hadamar etwa 18.000 Besucher. Das Besondere an den Besuchern, die dieser  Continue Reading »

Tagungsbericht: Zur Frage der Namensnennung der Münchner Opfer der NS­„Euthanasie“ in einem Gedenkbuch

Am 15.11.2013 fand in München eine hochkarätig besetzte Tagung zur Frage statt, ob, und wenn ja, in welcher Form die Namen von Opfern des NS-„Euthanasie“-Programmes genannt werden dürfen. Die Frage ist insbesondere in München virulent, da dort eine Arbeitsgruppe um Prof. Anette Eberle ein Gedenkbuch aller 3.000 Münchner anlegen will, die dem nationalsozialistischen Krankenmord zum  Continue Reading »

„Sag’s doch einfach“: Inklusion und Exklusion durch Sprache

und was das für die Bildungsarbeit auch in Gedenkstätten bedeutet, versucht die Soziologin Dr. Uta George am 17.10. in Berlin  zu ergründen. Sie erarbeitete an der Gedenkstätte Hadamar Bildungsmaterialien für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Eine Herausforderung, die insbesondere an NS-„Euthanasie“-Gedenkstätten von besonderer Wichtigkeit ist. Der Veranstalter, die Initiative Gesicht zeigen, präsentiert eine Woche darauf eine weitere  Continue Reading »