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Tag Archiv: NS-Euthanasie

Engagierte Mitstreiter*innen für Arbeitskreis des Fördervereins Gedenkort T4 e.V. gesucht!

Neuer Arbeitskreis: „Was vor 1933 begann und mit dem Jahr 1945 noch nicht zu Ende gekommen ist“ Beim Treffen des Vorstands des Fördervereins Gedenkort T4 e.V. im Dezember 2016 wurde die Einrichtung eines Arbeitskreises beschlossen. Dieser trägt den Namen „Was vor 1933 begann und mit dem Jahr 1945 noch nicht zu Ende gekommen ist“ (kurz:  Continue Reading »

Ank.: Konferenz in Doorn und Haarlem (NL) zu NS-„Euthanasie“ 20.5-22.5.2016

Was? Frühjahrstagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation zum Thema: Internationaler Vergleich der Sterberaten in ausgewählten Anstalten 1940-1945 und mögliche Implikationen für aktuelle ethische Fragen.   Wann? Freitag, 20.5.2016 bis Sonntag, 22.5.2016   Wo? Het Dolhuys Haarlem und De Basis, Doorn   Zum ersten Mal in seiner über dreißigjährigen Geschichte tagt der  Continue Reading »

Film: „Lange’s Kaffee-Geschäft“

Sehr schnelle Schnitte, Videospielästhetik, ein fortlaufendes, irrwitziges Wechselspiel von historischen und aktuellen Aufnahmen von Personen, Dingen und Orten, mehr gehauchte als gesprochene Kommentare – nicht unbedingt Stilmittel, die man in einer filmischen Auseinandersetzung mit einem Kapitel der NS-Geschichte erwarten würde. Noch dazu ist es ein besonders düsteres Kapitel: Der Titel des Kurzfilmes „Lange’s Kaffee-Geschäft“ spielt  Continue Reading »

Ank.: Lesung „Bethel in der NS-Zeit“ mit Barbara Degen am 26.2.2015

Wann: Donnerstag, 26. Februar 2015, 19 Uhr Wo: Evangelische Ernst-Moritz-Arndt-Kirchengemeinde. Kirche, Onkel-Tom-Str. 80, 14169 Berlin. Im Mai 2012 habe ich im Stadtarchiv Bielefeld Hunderte von Todesmeldungen von kleinen, nicht behinderten und behinderten Kindern aus dem Betheler Kinderkrankenhaus „Sonnenschein“ (ca. 100-120 Betten) gefunden Damit beginnt Barbara Degen ihr Buch Bethel in der NS-Zeit . Es ist   Continue Reading »

Auschwitz und die NS-„Euthanasie“

Ich war vom 6.7.1940 bis zum 18.1.1945 in Auschwitz inhaftiert. Mit diesen Worten beginnt die zweiseitige Verschriftlichung einer Aussage von Kazimierz Smoleń vom 8.5.1968. Smoleń wurde vom Langerichtsrat Bach in der „Voruntersuchungssache Dr. Horst Schumann“, wie es im Protokoll der Zeugenvernehmung heisst, vernommen.   Der Zeuge war nicht nur einfach ein ehemaliger Häftling des Lagerkomplexes Auschwitz-Birkenau  Continue Reading »

Ausstellungseröffnung „Töten aus Überzeugung“ am 20.1.2015

Wann: Di 20. Januar 2015, 19 Uhr Wo:     Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79–80 10623 Berlin Laufzeit: 20.1.– 20.2.2015   Die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ ist ein Projekt von Michael Gollnow und wird von der Pinel gGmbh getragen. Sie war schon u.a. im Rathaus Tempelhof, in der Katholischen Hochschule Berlin und in Wrocław zu sehen. Für die  Continue Reading »

Neuerscheinung zum NS-Krankenmord in Mecklenburg und Pommern

Vor kurzem erschien ein Themenheft zur NS-„Euthanasie“ der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie und der Gesellschaft für Psychotraumatlogie, Traumatherapie und Gewaltforschung. Die Autoren und Autorinnen widmen sich verschiedenen Aspekten einer Region, die besonders früh und in besonders intensivem Ausmaß vom NS-Krankenmord betroffen war. Wie Jan Armbruster und Harald J. Freyberger in ihrem einleitenden Artikel darlegen, ist  Continue Reading »

Links I 15

Hier wieder einmal Hinweise auf neuere Artikel in den Medien zum Themenfeld NS-„Euthanasie“. Ergänzungen gerne in den Kommentaren!   „Euthanasie“, ein guter Tod? Ein Essay von Ilja Seifert   Denkmal der Grauen Busse im Zentrum für Psychiatrie Reichenau   Dossier der Zeitung neues deutschland zur Sterbehilfedebatte   Erinnerung an NS-„Euthanasie“ in Stralsund   Forschung zu  Continue Reading »

Berliner Stadtführung: Organisation des Krankenmordes

In Berlin wurde ab 1939 der Mord an Kranken und Behinderten organisiert. Ein Team von drei Historikern führt ab sofort zu Orten der Planung der NS-“Euthanasie“-Verbrechen: Die Tiergartenstraße, den Potsdamer Platz, die Neue Reichskanzlei und die Wilhelmstraße werden als Tatorte und Orte der Täter erkundet.   Dabei greifen sie auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Literaturstudien und eigenen Recherchen zurück. So  Continue Reading »

Gutachten zur Namensnennung zum Download

Das Gutachten des Berliner Justiz- und Innensenators a.D. Dr. Erhardt Körting zur Frage der Namensnennung von NS-Euthanasie-Opfern steht hier zum Download bereit.   Dr. Erhardt Körting: Namensnennung von NS-Euthanasie-Opfern aus juristischer Sicht   Hintergrundinformationen zum Thema hier: Tagungsbericht: Zur Frage der Namensnennung der Münchner Opfer der NS­„Euthanasie“ in einem Gedenkbuch   Sigrid Falkenstein: Ein Plädoyer für  Continue Reading »

Veranstaltungen zu NS-„Euthanasie“ und Gedenken im September 2014

  Rund um die Eröffnung des Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde am 2.9.2014 finden eine Reihe interessanter Veranstaltungen statt.    Am 28.8.präsentieren wir im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors die hier bereits angekündigte Veranstaltung zur Namensnennung von NS-„Euthanasie“-Opfern.   „Ännes letzte Reise“:  Das Theaterstück erzählt das Schicksal von Anna Lehnkering, die 1940 in  Continue Reading »

28.8.2014, Topographie des Terrors: „Den Namenlosen einen Namen geben – die Namensnennung von „Euthanasie“-Opfern aus juristischer Sicht“

Es ist ein auch hier auf diesem Blog oft verhandeltes Ärgernis, dass die Namen von Opfern des nationalsozialistischen Krankenmordes nicht oder nur nach Zustimmung von Angehörigen öffentlich genannt werden dürfen.     Damit liegt eine Ungleichbehandlung mit allen anderen Opfergruppen des Nationalsozialismus vor. Begründet wird dies mit dem Recht von Angehörigen: Sie sollen nicht gegen  Continue Reading »

Karl Stefanski – eine neue Biografie auf der Seite

Im November 2013 wusste Astrid Irion nicht viel mehr über Ihren Großvater, als dass er in einer Berliner Nervenheilanstalt gelebt hatte und ihre Mutter ihn in den 1930er Jahren besuchte. Ein knappes halbes Jahr später konnte sie dank ausgedehnter Archivrecherchen seinen Lebensweg, der in der NS-„Euthanasie“-Tötungsanstalt Brandenburg/Havel endete, detailliert nachvollziehen. Der Bergbauarbeiter war durch Erlebnisse an der  Continue Reading »

Digitale Quellen zum NS-Krankenmord, Teil I: Vorbemerkungen

In einer kleinen Reihe möchten wir auf digitale Quellen zum nationalsozialistischen Krankenmord und zu den Zwangssterilisationen hinweisen. Trotz der sehr geringen Präsenz dieses seit über 30 Jahre existierenden Forschungsfeldes im Netz gibt es mittlerweile einige Digitalisate von Quellen, Fotos und Büchern/Tagungsbänden, die in Recherchen einbezogen werden können. Es soll hier keine „digitale Quellenkritik“ betrieben werden  Continue Reading »

Gutachter gesucht – Namensnennung von NS-„Euthanasie“-Opfern

Eine Initiative möchte darauf hinwirken, dass die Namen von Opfern der NS-Euthanasie öffentlich genannt werden dürfen. Bisher stehen dem Rechtsauffassungen von Archivaren entgegen, dass dies nicht geschehen dürfe, damit nicht Rechte Dritter berührt werden. Gemeint sind damit Angehörige, die dadurch geschädigt werden könnten, dass sie in Verbindung mit einer Person gebracht werden, die psychisch krank  Continue Reading »